"Hugo, der Wassergeist... und der dunkle Taucher"
Kreuztal, Stadthalle 01.-02. Dezember 2018, 15:00 Uhr
Aus dem Kulturprogramm von KreuztalKultur

Buch: Elke Gold I Musik: Maurizio Quaremba I Bühnenbild und Kostümgestaltung: Ulrich Bender I Kostümschneiderei: Hannelore Vollmer I Choreografie: Carolin Borromeo Ferri und das Ballett der www.akzep-tanzen.de I Regie: Werner Hahn

 Pressebericht aus der SIEGENER ZEITUNG von Claudia Irle-Utsch

 Musical-DarstellerInnen gesucht!

Wer bei HUGO mitspielen möchte, sendet uns bitte
eine kurze Bewerbung und ein kleines Video
(mind. 2 Minuten) mit gesprochenem Text und Gesang.
Bewerbungen und Infos bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Ein Familienmusical für Kinder ab 7 Jahren

In der Neuinszenierung des erfolgreichen FAMILIENMUSICALS, das erstmalig im Dezember 2015 in der Stadthalle K reuztalaufgeführt wurde, erleben Hugo und seine Freunde aufregende Abenteuer im Unterwasserland. Mit dem Chor VOCALE UNISONO, einer LIVE-BAND und vielen jungen Darstellerinnen und Darstellern verwandelt sich auch diesmal die Bühne in ein farbenprächtiges Unterwasserparadies, in dem Fische, Hummer, Seepferdchen, Hugo und viele andere Meeresbewohner ungestört leben und feiern könnten, wenn nicht ... Aber wir wollen hier nicht zu viel verraten.

Gefördert von:

Volksbank Siegerland eG
www.reitanlage-am-sonnenhang.de

 

Warum mit Fragezeichen? – Ganz ohne Frage, sie wird stattfinden, wenn es um die Aufführung der Krönungsmesse geht. Im Rahmen des Chorprojekts Bach & Mozart des Augustinus-Chores Dahlbruch mit dem Kirchenchor St. Severinus Wenden und Gastsängerinnen und -sängern, Solisten und dem MAKSi-Orchester unter der Gesamtleitung von Maurizio Quaremba wird sie am Sonntag, den 1. Juli 2018, um 17 Uhr in der St.-Augustinus-Kirche in Dahlbruch zu hören sein. Die Proben hierzu beginnen schon ab März.


Aber warum heißt die so populäre Konzertmesse „Krönungsmesse“?
Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus oder auch Amadeus, dem Namen nach jedenfalls der „von Gott geliebte“ Mozart hat sie selbst nie als solche bezeichnet.

Mozart Siluette

Sehr wahrscheinlich hat er die Partitur, richtet man sich nach seinem handschriftlichen Chronogramm, am 23. März 1779 vollendet. Zu dieser Zeit war man von einem Krönungsanlass, zumindest im Hause Habsburg, weit entfernt und auch eine neuerliche Erhebung zum König oder Kaiser nicht in Sicht. Joseph II. (1741- 1790), Sohn aus der Ehe von Franz Stephan und Erzherzogin Maria Theresia von Österreich, einzige Erbin Kaiser Karls VI., war ab 1764 römisch-deutscher König und wurde 1765 zum römischen Kaiser gekrönt. Er hatte keine Söhne, so dass sein jüngerer Bruder Leopold nach seinem Tod 1790 römisch deutscher König und Kaiser wurde. Für dessen Krönung erging an Mozart in der Tat der Auftrag für eine Komposition, allerdings für eine Oper, die den Titel La clemenza di Tito“ (dt. „Die Milde des Titus“) trägt. Auf Kaiser Leopold II. folgte 1792 Franz II. zugleich der letzte römisch-deutsche König und Kaiser, der ab 1806 mit der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation als Franz I. nur noch Kaiser von Österreich war.

Wie gesagt, 1779, der Zeitpunkt der Fertigstellung der besagten Messkomposition – nicht die letzte von insgesamt elf Konzertmessen, die auf dem Grundton C aufbauen – liegt im deutlichen Abstand zwischen den Krönungsfeierlichkeiten nach 1765 und vor 1790. Sie fanden allesamt in Frankfurt statt. Schließlich 1792, zur Krönung von Franz II., war Mozart († 1791) bereits tot.

Als er die so genannte Krönungsmesse schrieb, war Fürst- und Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo von Waldsee und Mels (1732-1812) sein Dienstherr. Mozart, der seit dem 17. Jänner 1779 nach längeren Konzertreisen und vergeblicher Stellensuche erneut bei ihm als Hoforganist eine Anstellung fand, könnte sie für ein Hochamt am Salzburger Dom vorgesehen haben. Das Osterfest fiel damals auf den 4. April, so dass für die Ausführenden noch ausreichend Zeit war, sie einzustudieren.

Zu Mozarts kirchenmusikalischem Œvre zählten am Ende seines viel zu kurzen Lebens 17 Messen, als letzte ein Requiem. Neben einer Missa longa, Missa solemnis und der großen Messe in c-Moll, waren es meistens Messen in der kurzen Fassung einer Missa brevis. Letztere umfasste zwar die Vertonung des gesamten Messordinariums, d. h. Kyrie (in der Krönungsmesse: Andante maestoso … Più andante), Gloria (Allegretto con spirito), Credo (Allegro molto – Adagio – Tempo I), Sanctus (Andante maestoso – Allegro assai, dazugehörend Benedictus (Allegretto – Allegro assai) und Agnus Dei (Andante sostenuto – Allegro con spirito), aber mit Rücksicht auf die Gesamtlänge des Gottesdienstes nur in betont knapper Weise. Von Colloredo ist bekannt, dass er bei der Zelebration der Eucharistiefeier nicht unnötig lange am Altar stehen und warten wollte, nach seiner Ansage: „Mach Er‘s kurz, Mozart!“

Mozart Bild

Hieronymus Graf Colloredo von Waldsee und Mels
Fürst- und Erzbischof von Salzburg

Der Erzbischof war ein Verfechter von Reformen im Sinne der damaligen katholischen Aufklärung. In diesem Geiste erließ er auch viele kirchliche Verordnungen und griff dabei oftmals in religiöse und nichtreligiöse Bräuche ein. Seinerzeit wurde im Volksmund kolportiert: „Unser Fürst von Colloredo hat weder Gloria noch Credo“. Er untersagte Wallfahrten und Bittgänge generell, Kirchenschmuck und Kirchenmusik schränkte er auf das notwendige Maß ein. Im Bereich der neuen Gottesdienstordnung gehörte allerdings zu seinen Anordnungen auch die Einführung des deutschen Volksgesanges während der Messe.

Nach einer sich hartnäckig haltenden Legende, die 1907 der Mozart-Enthusiast Johann Evangelist Engl in die Welt gesetzt hat, soll er die Messe für das Krönungsfest in der Wallfahrtsbasilika Mariæ Himmelfahrt auf dem Plainberg nördlich der Stadt Salzburg, das im Jahre 1779 erstmals am 27. Juni eingeführt wurde und seitdem alljährlich begangen wird, komponiert haben. Einen schriftlichen Beleg für einen solchen Auftrag gibt es allerdings nicht. Vielmehr ist der Name Krönungsmesse erst 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnis schriftlich nachgewiesen. Möglicherweise wurde die Messe KV 317 erst nach Mozarts Tod zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal könnte sie 1792 im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein. Allerdings gibt es hierfür, nach gegenwärtigem Kenntnistand, keinen Beleg. Das gilt ebenso für die nachfolgenden Monarchen. Als Franz II., nachmals Franz I. Kaiser von Österreich 1835 verstarb kam sein erstgeborener Sohn Ferdinand I. (1793-1875) auf den Thron. Jener war von Geburt an mit einem Handicap behaftet. Weniger Wohlwollende sprachen von „Ferdinand dem Depperten“, Gutmeinende gaben ihm den euphemistischen Beinamen „der Gütige“, im Volksmund verballhornt auch als „Gütinand der Fertige“. In der Tat machte ihn seine außerordentliche Führungs- und Entscheidungsschwäche unfähig zur Alleinregierung. Ab 1848 war er „Kaiser im Ruhestand“. Nicht sein Bruder Franz Karl, sondern dessen Sohn Franz Joseph († 1916) übernahm daraufhin das Regiment.

Die ursprünglich nur interne Bezeichnung Krönungsmesse – zu wessen Krönung auch immer (oder gar nicht) – dürfte, wahrscheinlich ausgehend von Gepflogenheiten der Wiener Hofmusikkapelle, bald Allgemeingut geworden sein.

Jedenfalls dürfen wir sie heute als ein „krönendes Werk“ von Mozarts kirchenmusikalischem Schaffen ansehen – Was heißt ansehen? Am besten „anhören“, wie gesagt, am 1. Juli beim Konzert in Dahlbruch.

Dr. Erwin Isenberg

 

Das lateinische „Rideamus“ heißt zu deutsch: „Lasst uns lachen!“ Das war nicht nur das Pseudonym von Fritz Oliven (1874-1956), einem jüdischen Rechtsanwalt, bekannt geworden als humoristischer Lyriker, Librettist und Revuedichter (u. a. „Der Vetter aus Dingsda“, Musik Eduard Künneke), sondern auch namengebend für das Wiener Unterhaltungstheater „Bunte Bühne Rideamus“, an dem schon vor dem Ersten Weltkrieg Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“) als Korrepetitor und Kapellmeister arbeitete.Weltkriege als Zeitmarken lassen eher vermuten, dass den Leuten zwischenzeitlich das Lachen vergangen sein müsste. Doch Überleben heißt auch Wiederaufleben. Wer nicht schwermütig wurde, mochte – wie zum Trotz – übermütig werden. In diesem Sinne lebte nach dem Ersten Weltkrieg, in den besagten Goldenen Zwanzigern, eine erstaunliche Kreativität auf, die auf allen Gebieten – oft noch aus wirtschaftlicher Not geboren – Innovationen hervorbrachte. Auch auf dem Gebiet des „Amüsements“, das vielen zu dieser Zeit nicht minder lebensnotwendig erschien. Wenn es denn nach dem menschengemachten Wahn-Sinn des Krieges alles keinen Sinn mehr machen sollte, wollte man sich wenigstens am Un-Sinn erfreuen. Wenn nicht gerade totlachen, so wollten es die Leute doch vor Vergnügen krachen lassen. Wie gesagt: „Rideamus!“

Varieté, Kabarett, Revue, Tingel-Tangel, Schwank und Schwof, Boulevard und – als die Tonspur laufen lernte – Lichtspieltheater, bald allerorten. Wo sich der Kintopp einst noch sprachlos gab – bestenfalls kommentierte ein Filmerzähler die Handlung –, tönte es nun selbstredend aus den Lautsprechern. Nicht nur das Geknatter gesprochener Worte war angesagt, sondern leidlich, soweit technisch möglich, sollte auch Musik erklingen. Der Melodienreigen, die große Revue nunmehr selbst auch im kleinen, nur selten genutzten Saal einer Dorfkneipe. Wenn die Filmmusik „Anklang“ fand, den Geschmacksnerv des Publikums traf, also regelrecht „einschlug“, hinterließ sie jene „Schlager“, die sich als Ohrwürmer ins Gedächtnis einkrochen. Damit sie sich nicht irgendwann verkrochen, konnte man sie, wenn sie erst mal in Schellack gepresst waren, immer wieder in Erinnerung rufen. Moderne Zeiten.

1

Wo blieb denn da noch Bedarf für das Unterhaltungstheater, für ein leibhaftiges Bühnengeschehen, den Gesang aus Kehlen, nicht aus Lautsprechern, neudeutsch für eine „Life-Performance“? Wo blieb denn da die, ach, „so nette“ Operette?

Für Systematiker, die es mögen, epochale Zeitmarken zu setzen, ist die „Goldene Operettenära“ zu jener Zeit, also um die letzte Jahrhundertwende, schon zu Ende. Von 1900 bis 1920 spricht man in diesen Kreisen gerne von der „Silbernen Operettenära“, als deren Hauptvertreter u. a. Franz Lehár, Leo Fall, Emmerich Kálmán und Ralph Benatzky genannt werden. Durchaus ist diese Zeit noch geprägt von einer wirtschaftlichen Blüte des Genres Operette und zahlreichen Theaterneugründungen oder Umwandlungen zu ihren Gunsten. Für die Operette erbaut wurden etwa das Johann Strauß-Theater, das Wiener Bürgertheater oder das Wiener Stadttheater. Zugleich war dies eine Zeit der zunehmenden Internationalisierung der Wiener Operette, die sich in fast zeitgleichen Ur- beziehungsweise Erstaufführungen in Wien, Berlin und New York City zeigt. Dort machte sich später das „Musical“, ausgehend vom Broadway, breit.

Aber auch die silberne Ära der Operette endete schließlich, spätestens mit dem Siegeszug der Revue sowie des Kinofilms in den 1920er-Jahren. Nachfolgende Operetten werden oft der „bronzenen“ oder spöttisch auch der „blechernen Ära“ zugeordnet. Mit Vorliebe erfuhr das Zeitgenössische der neueren Operetten eine Abwertung gegenüber der verklärten „Alt-Wien-Mode“.

Damals ragten jüdische Komponisten und Librettisten besonders heraus, so dass auch ein verstärkter Antisemitismus in der NS-Zeit als Grund für die Herabstufung verantwortlich sein könnte. Um nur einige Komponisten zu nennen: Paul Abraham („Blume von Hawai“, „Viktoria und Ihr Husar“) war ungarisch-deutscher Komponist jüdischer Abstammung (geb. 1892 in der donauschwäbischen Gemeinde Apatin) und gezwungen nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten zurück nach Budapest zu gehen. Seine Musik wurde im Deutschen Reich geächtet. Aufgrund der faschistischen Umtriebe, die auch Ungarn erreicht hatten, musste er schließlich Budapest verlassen. Er flüchtete nach Paris. 1940 kam er über Kuba nach New York, wo er aber nicht Fuß fassen konnte.

2

Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham

Auch der 1884 im mährischen Budwitz geborene Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“), den das „hakenkreuzlerische Leben“, wie er es schon 1924 in seinem Tagebuch nannte, zunehmend ängstigte, zog es schließlich in die Schweiz. Nachdem ihm dort die Staatsbürgerschaft verweigert worden war, emigrierte er 1940 in die USA.

Eduard Künneke (u. a. „Glückliche Reise“) wurde 1933 zwar Mitglied der NSDAP, aber bereits ein Jahr später wegen „nichtarischer Versippung“ wieder ausgeschlossen.

Fred Raymond („Maske in Blau) komponierte in den 1930er Jahren zahlreiche Operetten und widmete sich auch dem neuen Medium Tonfilm. Zur Wehrmacht eingezogen, was für ihn als lebensfrohen Menschen ein schmerzlicher Einschnitt bedeutete, soll er eine Durchhalte-Operette schreiben, woraus aber nichts wird. Ein einziger Schlager wird noch sehr populär, zumal ihn Lale Andersen weltbekannt machte. Der Titel lautete: „Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei“. Als aber die Menschen darauf reimen „selbst Adolf Hitler und seine Partei" wird er verboten.

Die genannten Operettenkomponisten, das stand jedenfalls fest, waren allesamt Meister ihres Fachs. Paul Abraham studierte an der Königlich-Ungarischen Musikakademie Kompositionslehre.

Rudolph Josef František Benatzky war Schüler von Antonín Dvořák in Prag. Dort und in Wien studierte er Germanistik, Philosophie und Musik und wurde im Jahre 1910 mit einer Arbeit über „Goethe und das Volkslied“ zum Doktor der Philosophie promoviert.

3

Eduard Künneke 1931 vor dem Rundfunkempfänger

Eduard Künneke besuchte 1905 bis 1906 eine Meisterklasse bei Max Bruch. Danach war er als Korrepetitor und Chorleiter am Neuen Operettentheater am Schiffbauerdamm in Berlin tätig. Während seiner Kapellmeisterzeit am Deutschen Theater komponierte Künneke für die Max-Reinhardt-Inszenierung des „Faust II die Bühnenmusik.

Fred Raymond, eigentlich Friedrich Raimund Vesely – beide Elternteile waren tschechischer Herkunft – kann man im besten Wortsinn als begabten Dilettanten bezeichnen. Er begann eine Banklehre bei der Österreichischen Nationalbank und besuchte nebenher mit einem Stipendium die Welthandelsakademie. Musik machte er damals nur zum eigenen Vergnügen und nahm nebenbei Unterricht in Klavier und Harmonielehre am Wiener Konservatorium.

Die Operettenmusik jener Jahre zwischen den Weltkriegen sollte nicht sang- und klanglos in Vergessenheit geraten. In ihrer Art war sie meisterhaft und verdient es, auch heute wieder gespielt und gesungen zu werden. Diesem Anliegen kommt 2018 die nächste Gala in Kreuztal nach. Man darf ihren Ausführenden und dem Publikum mit den wunderschönen, schmissigen Melodien eine „Glückliche Reise“ in das Reich der Operette wünschen.

Dr. Erwin Isenberg

 

Den ersten Teil des Zitats einer Arie aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss – freilich, nicht in der hier verwendeten Fragefassung – hat man in diesem Jahr als Motto gewählt für die Opern- und Operetten-Gala, die 2017 wieder einmal, wie schon seit 15 Jahren im Zusammenwirken von MAKSi mit der Chorgemeinschaft Kreuztal 1851 e. V., mit namhaften Gesangssolisten und dem MAKSi-Orchester unter der musikalischen Leitung von Prof. Maurizio Quaremba in der Stadthalle in Kreuztal veranstaltet wird.
In der „Fledermaus“ – im Italienischen heißt es: „Il pipistrello“ – zeigt sich „im Feuerstrom der Reben“ die Wiener Schickeria, einschließlich ihres weiblichen Hauspersonals, das sich gern als „Unschuld vom Lande“ ausgibt, in prickelnder Stimmung. Doch bei aller Champagnerlaune, die schwungvoll besungen wird und letzthin bei den neckischen, bald fraternisierten Protagonisten („Brüderlein und Schwesterlein, wollen alle wir sein.“) im Salon des reichen russischen Magnaten, Prinz Orlofsky, zu kollektivem Vollrausch führt („Duidu immerzu“), ist vielleicht die nüchterne Frage erlaubt: Wie glücklich kann man sein, wenn man auf das Vergessen baut? („Flieht auch manche Illusion, die dir einst dein Herz erfreut, gibt der Wein dir Tröstung schon durch Vergessenheit.“) Waren es nicht etwa Walzerklänge zu einem Tanz auf dem Vulkan? Wie nah war das angeheiterte „Trink mit mir, sing mit mir, Lalala, lalala …“, das wie die lebenslustige Begleitmusik zu einer heiteren Komödie anmutet, am Abgrund der Tragödie? Heißt es doch: „Gestern noch standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter“. Nun ja, „beim Wein, der Tröstung gibt – schon durch Vergessenheit“, ist die folgende Katerstimmung garantiert.
Wenn man sich auf die Entstehungszeit der zweifellos erfolgreichsten Strauss-Operette besinnt, so feierte sie – mit einem Feuerwerk an Ideen, einem Weltrekord von 120 Melodien – am 5. April 1874 ihre Uraufführung am „Theater an der Wien“. Ein Musikstück des damals noch unfertigen Werkes, der Csárdás [„Klänge der Heimat, ihr weckt mir (ungarisch breit) das S(ä)hnen, rufet die Tränen …] aus dem zweiten Akt, wurde bereits bei einem Wohltätigkeitskonzert im Oktober 1873 erstmals dem Wiener Publikum vorgestellt. Wegen des großen Erfolges wurde die Uraufführung der gesamten Operette rasch vorangetrieben, musste aber infolge der inzwischen ausgebrochenen Wirtschaftskrise mehrfach verschoben werden.
Jener „Wiener Gründerkrach“, einer der zahlreichen „Schwarzen Freitage“ der Weltgeschichte, erschütterte die Donaumonarchie am 9. Mai 1873 bis ins „kapitale“ Mark. Dem Geld, das doch neuerdings die Welt regieren sollte, war unter Kaiser Franz Josef I. eine neue, eminente Rolle im Leben der Gesellschaft beigemessen worden. Die von ihm 1873 ins Land geholte Weltausstellung, ein internationales Schaufenster des neuerlich Machbaren, hinterließ ein Defizit von 19 Millionen Gulden. Der Verfall der betrügerisch aufgelegten Aktien führte zu einem unsäglichen Desaster für die Geldanleger, die vielen Reichen, aber auch Neureichen, deren Einlagen auf der Welle der damaligen Aufbruchsstimmung die Kapitalmärkte fluteten. Der große Schwindel flog auf und in dem Taumel der Geldgier verloren nicht wenige den Boden unter ihren Füßen. In dieser Folge hatten auch die notorischen Habenichtse, die von ihren aristokratischen und großbürgerlichen Arbeitgebern abhängig waren, noch weniger als vorher, d. h. nunmehr nicht mehr als nichts. Dem Elend zum Trotz feierte in Wien der vorherrschende, geradezu bacchantische Hedonismus feucht-fröhliche Urständ‘, nach dem Motto: Auch wenn alles keinen Sinn hat, soll der Unsinn doch wenigstens Spaß machen.
Ist aber unter diesen Umständen das bloße Vergessen ein guter Ratgeber? Freilich, das Banale vergisst sich schnell von selbst. Das Besondere, vor allem Angenehme, das erfahrene Glück, vielleicht auch Rühmenswerte nehmen wir gerne zum Gegenstand unserer Erinnerungskultur. Im gegenteiligen, negativen, gar schrecklichen Fall, pflegen wir stattdessen die Verdrängungskultur. Was jedoch diese Kultur betrifft, so ist bemerkenswert, dass sich im zeitlichen Umfeld „Schwarzer Tage“ immer wieder ungeahnte, neue Kräfte entwickelten, die zu einem weit findigeren Erfinder- wie auch prosperierenden Unternehmergeist, zudem zu einer Hochblüte künstlerischer Kreativität führten. Man denke nach dem katastrophalen Weltkrieg an die Goldenen Zwanziger, andernorts treffend als „Roaring Twenties“ charakterisiert. Freilich, 1929 platzte wieder mal weltweit die gigantisch aufgebähte Kapitalblase, ausgehend von der Wallstreet in New York, diesmal an einem „Schwarzen Donnerstag“. Wo man den sicheren Boden bereits unter den Füßen verloren hatte, ließ sich notgedrungen, ohne lähmende Bodenhaftung und somit leichter eine neue Existenzgrundlage finden. Es hieß: Frisch gewagt! Denn verlieren, wenn man ja schon alles verloren hatte, konnte man nichts mehr. So sind manche Geniestreiche, wie auch damals die überschäumende „Fledermaus“, gerade in Zeiten scheinbarer Aussichtslosigkeit kreiert worden. Von wegen „was doch nicht zu ändern ist.“ Sollte man daher nicht besser sagen: Glücklich ist, wer sich ändern, – vielleicht in einer verfahrenen Situation neu erfinden kann?

Erwin Isenberg

 

Das MAKSi Akademieorchester spielt Bach und Vivaldi

Pressebericht der Siegener Zeitung

Mag der „Teufel" im Detail stecken: Notenausgaben von Anton „Diabelli"

Die Musikakademie Siegerland Südwestfalen e. V. (MAKSi) hat schon seit einigen Jahren ihre Geschäftsstelle in Stift Keppel und überhaupt, wie es heißt, „ihr schönes Zuhause" dort gefunden. Dazu gehören auch eine Musikbibliothek und ein Notenarchiv mit bereits über 5000 erfassten und noch mal so vielen unregistrierten Titeln, darunter Chor- und Orchesterpartituren, Instrumentalsätze, Gesangsnoten, Klavierauszüge, rundum alles, was sich mit Instrumenten und menschlichen Stimmen zum Klingen bringen lässt. Der Fundus hat sich rasch aus Notenspenden gefüllt. Aufgelöste Chöre haben ihre Notenbestände übergeben, Privatpersonen eigene bzw. aus Erbschaften hinterlassene Noten gestiftet und auch aus dem gymnasialen Schulgebrauch ist etliches hinzugefügt worden. Wer möchte, kann sich kostenfrei Noten ausleihen. Dem Notenarchivar, Autor dieses Artikels, sind im Laufe der Zeit beim Einsortieren viele Exemplare durch die Hände gegangen. Darunter auch bemerkenswerte „alte Schätzchen". Da schaut man gerne zweimal hin, wenn sich erschließen lässt, dass die Notendrucke aus dem 19. Jahrhundert stammen. Wenn man als Verleger Anton Diabelli (*1781) im Einbandtitel liest, wähnt man sich bei den vorfindlichen Originalausgaben in der Wiener Klassik angekommen. Die Notenblätter sind zwar schon stockfleckig, aber zum Gebrauch, d. h. zum raschen Umblättern noch fest und flexibel genug, was auch die Faserung des Papiers parallel zum Bund begünstigt. Früher war es üblich, mehrere Notenbände zusammen in ein Buch einzubinden. So finden sich in der gleichen Sammlung auch Noten aus dem Verlag von Carl Anton Spina (1827-1906), Sohn von Anton Spina (1790-1857), der 1824 in die Firma Diabelli & Co, „K.K. Hof- und private Kunst- und Musikalienhandlung" im Graben No 1133 (1. Wiener Bezirk), als Companion eintrat.

Abb. 4 Anton Diabelli Portrait

 

Besagter Diabelli war selbst auch Komponist. Musikhistorisch ist er v. a. berühmt geworden durch seine 33 Variationen über einen im Grunde simplen, nach ihm benannten Walzer. Ludwig van Beethoven, der sich mit ihm angefreundet hatte, nannte ihn scherzhafterweise „meinen Diabolus". Sein Vater – zum Teufel aber auch! – hieß Dämon. Ihm wollte es schicklicher erscheinen, den wenig vertrauenserweckenden Nachnamen zu italienisieren – dort hieße der Zwietracht stiftende Ungeist Diavolo –, so dass er daraus den gefälligeren „Diabelli" machte. Bemerkenswert ist das im wahrsten Wortsinn „gestochen scharfe" Notenbild der alten Diabelli-Notenausgaben. In der Tat hat man früher Noten nicht gesetzt, sondern gestochen bzw. gestempelt, und zwar gleich in eine weiche Blei-ZinnAntimon-Legierung. Mit einem fünflinigen Rastral wurden vorab die Notenzeilen gezogen, mit Stahlstempeln ganze und halbe Noten, Vorzeichen und Notenschlüssel in die Platte geschlagen und mit dem Stichel Notenhälse ins Blei gegraben. Alles in Handarbeit. Was die Taktgliederung und Zeichenfolge der Noten betraf, ließen sich die Abstandsweiten variabel einrichten, ebenso die Seitenumbrüche, so dass an passenden Stellen umgeblättert werden konnte. Notenkundig mussten die Notenstecher schon sein und auch Verständnis für die praktischen Aufführungsbedürfnisse der Instrumentalisten und Sänger mitbringen. Viele der alten Notenstiche, oftmals Erstausgaben, sind Jahrzehnte lang immer wiederverwendet worden, da es für neuere, ggf. bessere Fassungen offenbar kaum Bedarf gab. Später hat man von den Original-Notenstichplatten Barytabzüge angefertigt, von denen direkt Positivfilme für den Offsetdruck oder Buchdruckklischees hergestellt werden konnten. Die heute von nahezu Jedermann mit Hilfe von Computerprogrammen digital „gesetzten" Noten reichen an die frühere Qualität nicht heran.
Es ist auffällig, dass die meisten Notenverlage es immer noch vermeiden, die Jahreszahl der Druckausgabe anzugeben, dem Anschein nach zeitlose Notenbilder, manchmal so alt wie die Komposition selbst. Dabei sind die Druckfahnen nach dem ersten Andruck der gestochenen Noten zumeist selbst noch von den Komponisten durchgesehen und – gegebenenfalls – revidiert worden. Auf den weichen Bleiplatten ließen sich falsche Noten leicht wegplätten. Der Platteneindruck (Tiefdruck) ins Papier ist übrigens Seite für Seite heute noch gut zu sehen. Selbst bei gewissenhafter Übertragung vom Manuskript des Komponisten passierten immer wieder Fehler, zumal die handgeschriebenen Noten oftmals flüchtig, rasend schnell wie die auswendig im Gedächtnis repetierten Töne fast in Echtzeit zu Papier gebracht wurden. Nicht wenige Kompositionen entstanden zunächst nur im Kopf und wurden sofort, d. h. ohne Erprobung mit einem Instrument, handschriftlich in Noten fixiert. So hatte Franz Schubert, wie überliefert ist, beim Komponieren nur einen Schreibtisch vor sich. Entsprechend rätselhaft zeigte sich mitunter das gehuschte Geschreibsel für den Notenstecher, der sich im musikalischen Sinne einen Reim darauf machen musste. Während der gelegentliche „Dreckfuhler" = Druckfehler im Buchstabensatz immer noch den Wortsinn, v. a. im Textzusammenhang, erahnen lässt, konnte eine einzige falsche Note der Komposition eine völlig entstellende Wendung geben. Ob es auch Notenstecher gab, die sich wie vormals beim Buchdrucker Johann Ballhorn (+ 1603) eigenmächtige Verbesserungen bzw. Verschlimmbesserungen, also „Verballhornungen" anmaßten, ist selten in die Öffentlichkeit gelangt. Zwingend ist immer die Beachtung einer stimmigen Noten-Mathematik. Durch die Revision der Komponisten selbst, soweit sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch lebten, war letzthin garantiert, das wir heute spielen und hören, was damals so auch gedacht war. Ins Blei gestochen, heißt in Spiegelschrift gefertigt. Auch in dieser Hinsicht waren Notenstecher Künstler. Ebenso künstlerisch sind die aufwendigen, dekorativen Titelkupfer gestaltet. Auch hier hat man oft die beim ersten Erscheinen verwendeten Titelseiten bei den nachfolgenden Ausgaben, selbst bis in unsere Zeit, wiederverwendet bzw. photomechanisch faksimiliert.

Abb. 1 diabelli-verlag

Was Diabelli betrifft, so weiß man, dass er 1818 durch seine Bekanntschaft mit dem Wiener Verleger Pietro Cappi (+ 1826) in das Verlagsgeschäft einstieg. Den Musikalienhandel, den beide zunächst gemeinsam betrieben, übernahm Diabelli sechs Jahre später auf alleinige Rechnung. Als Verleger förderte er einige der großen Komponisten seiner Zeit: Hier sind neben Franz Lachner, Michael und Joseph Haydn, Luigi Cherubini, Mozart und vor allem Franz Schubert zu nennen. Diabelli wurde für sein Lebenswerk mehrfach ausgezeichnet. Die Gesellschaft der Musikfreunde Wien und der Dommusikverein Salzburg ernannten ihn zum Ehrenmitglied, der Kaiser verlieh ihm den Titel eines „k. k. Hofmusikalienhändlers". Am 8. April 1858 starb Diabelli in geistiger Umnachtung, wie es damals hieß. Auf dem Sankt Marxer Friedhof in Wien wurde er beerdigt.

Dr. Erwin Isenberg

Marie von Zuccalmaglio als Stiftsdame in Keppel
von Dr. Erwin Isenberg

Zuccalmaglio03Stift Keppel, in dem u. a. auch MAKSi resident ist und seit einigen Jahren sein schönes Zuhause gefunden hat, ist nicht nur vom Hauch der Geschichte umweht, auch immer wieder – wenn sollte es wundern? – mit musikalischen Nachklängen aus der Vergangenheit verbunden. In dem Gebäudetrakt mit dem Jugendstil-Treppenturm, ausgewiesen mit einem Chronogramm aus dem Jahre 1903, befindet sich das MAKSi-Büro. Als das Gebäude neu war, wohnte und arbeitete dort als Stiftsdamenlehrerin Marie von Zuccalmaglio.

 

Für Sangeskundige hat der Name einen besonderen Klang. Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803-1869) könnte man als den Grimm unter den Volksliedforschern bezeichnen. Der studierte Jurist sammelte Volksweisen und dichtete auch selber solche im volksliedhaften Ton gehaltene Lieder. ‚Kein schöner Land in dieser Zeit' darf sicherlich als seine bekannteste Dichtung gelten. 22 Weisen aus seiner Sammlung wurden von Johannes Brahms bearbeitet. Im ChorVerband NRW e.V. finden alljährlich bis auf den heutigen Tag im Rahmen des Leistungssingens publikumswirksame Zuccalmaglio-Wettbewerbe statt.

 

Zuccalmaglio04Besagte Marie von Zuccalmaglio, die 1904 als Stiftsdame an der traditionellen Keppeler Schuleinrichtung ihre Anstellung erhielt, stammte – wie ihr bemerkenswerter italienischer Name vermuten lässt – aus eben dieser berühmten Familie. In der Tat kommen die Zuccalmaglios nachweislich ihres Namens seit dem 15. Jh. aus der Provinz Verona. Es soll Querverbindungen zu einer der Familienstämme der Medici geben. Ein 1712 geborener Antonio Simonis di Zuccalmaglio kam aus Caprino Veronese, wo es einen barocken Palazzo Zuccalmaglio gibt, und gelangte nach Deutschland an den Düsseldorfer Hof der wittelsbach-churpfälzisch-herzoglichen Linie Jülich, Berg und Zweibrücken. Er schlug die militärische Laufbahn ein und wurde schließlich Rittmeister. Dieser Migrant Anton Simeon di Zuccalmaglio benutzte in seinem Namen das deutsche Adelsprädikat „von". Aus der Ehe (1738) mit der Hofbeamtentochter Maria Barbara de Barbaré gingen sechs Kinder hervor, darunter Marian Heinrich von Zuccalmaglio (*1743), der namengebende Urgroßvater von Marie von Zuccalmaglio. Deren Vater Hermann Karl von Zuccalmaglio (1833), Steuerrat in Neuß, war ein Vetter von Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio.

 

Unser Wissen über die veroneser Sippe und deren Progenitur verdanken wir dem heute in Frankfurt a. M. wohnenden Reinhard Maria von Zuccalmaglio, der die genealogischen Nachforschungen seines verstorbenen Vaters Dr. Karl Heinrich Zuccalmaglio jetzt weiterführt.

 

Marie von Zuccalmaglio wurde am 16. Juli 1866 in Eupen (heute Belgien) geboren. Ihre Mutter, seit 1860 mit Hermann Karl von Zuccalmaglio verheiratet, hieß Amalie Elisabeth Réen. Tochter Marie hatte unterdessen am Konservatorium in Köln studiert und dort ihre Prüfungen in Klavier- und Ensemblespiel, Musiktheorie etc. erfolgreich abgelegt. Zunächst fand sie als Privatlehrerin für mehrere Jahre eine Anstellung bei der Familie des Justizrats Johann Gerhard Hubert Vasen (1826-1908) in Grevenbroich. Dessen Ehefrau, Alberta Giesella Catharina von Zuccalmaglio (1843-1916), war eine Tante von ihr. Sie war die Tochter des Justizrates und Notars Vinzentius Jacobus von Zuccalmaglio (1806-1876), einem jüngeren Bruder von A. W. Florentin von Zuccalmaglio. Wie dieser erlangte auch er größere Bekanntheit, da er als begabter Schriftsteller, Kritiker und Bürgerrechtler seinerzeit hervortrat.

 

Anschließend erteilte Marie von Zuccalmaglio Musikunterricht im Pensionat der Miss Savage auf Schloss Löseck. Wiederum als Erzieherin war sie ein viertel Jahr in der Familie Feisst in Frankfurt und anderthalb Jahre in der Familie des Konsuls Boerbeck in Bremen tätig. Danach ging sie für siebeneinhalb Jahre in die Vereinigten Staaten und unterrichtete an der renommierten Schule der deutschen Diakonissenanstalt in Philadelphia als Musiklehrerin.

 

Bevor Marie von Zuccalmaglio ins Siegerland kam, war sie noch ein halbes Jahr Lehrerin im Comeniushaus in Kassel.

 

In Keppel wurde die am Konservatorium vorgebildete Marie von Zuccalmaglio im Rang einer Stiftsdame als Musiklehrerin angestellt, wo sie neben der Gesangsausbildung den Keppeler Schülerinnen im Einzelunterricht auch Klavier- und Orgelspiel beibrachte. Selbstverständlich gehörte zu ihren Pflichten auch die musikalische Begleitung der Gottesdienste in der Stiftskirche.

Sie muss im Herbst 1907, ernsthaft psychisch erkrankt, um einen längeren Urlaub gebeten haben, von dem sie nicht wieder zurückkehrte. Fünf Jahre später ist Marie von Zuccalmaglio, erst 46-jährig, verstorben.


Dr. Erwin Isenberg

moncler outlet moncler outlet online nike tn pas cher tn pas cher air jordan pas cher air jordan site officiel parajumpers pas cher parajumpers pas cher golden goose outlet online piumini moncler outlet piumini moncler outlet piumini moncler outlet piumini moncler outlet piumini moncler outlet piumini woolrich outlet piumini woolrich outlet piumini woolrich outlet piumini woolrich outlet piumini woolrich outlet air max pas cher air max 90 pas cher golden goose outlet golden goose saldi golden goose pas cher golden goose soldes chaussures de foot chaussures de foot pas cher